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Standortbestimmung

Selbstreflexion

Eine fundierte Selbstanalyse bzw. Standortbestimmung erfordert Zeit und Konzentration. Es ist eine arbeitsintensive, aber lohnenswerte Aufgabe. Nur wer weiss, was er kann, will und gerne macht, wird Erfüllung in der Arbeitswelt finden.

Halten Sie Ihre Gedanken schriftlich fest. So werden Ihre Formulierungen klarer und Ungereimtheiten fallen eher auf. Verwenden Sie positive Aussagen wie: "Ich kann besonders gut Informationen sammeln und beschaffen". Seien Sie konkret! Nicht: "Ich will lernen, Stapler zu fahren" sondern: "Bis Ende Jahr habe ich den Stapler-Kurs erfolgreich abgeschlossen."

Seien Sie sich selbst ein guter Freund - Veränderungen lassen sich einfacher gestalten, wenn Sie nicht gegen sich selbst kämpfen, sondern mit Geduld und Verständnis mit sich selbst arbeiten. Jeder Mensch hat andere Begabungen, die ihn von der Masse abheben und ihm neue berufliche Möglichkeiten eröffnen.

Checkliste zur Standortbestimmung

Von der Standortbestimmung zur Neuorientierung

Bevor Sie sich neu orientieren können, ist es sinnvoll, mit einer Standortbestimmung eine rationale Basis zur Beurteilung zukünftiger Entscheidungen zu schaffen. Wo stehen Sie im Moment? Am Ende des Studiums? Vor einem Stellenwechsel? Nach der Kündigung einer Stelle? Nach einer Zeit der Stellenlosigkeit? Es hängt auch von den persönlichen Voraussetzungen ab, welche Möglichkeiten einem offen stehen und welche man anstreben kann. Die Standortbestimmung dient dazu, die Punkte, welche für die Planung der weiteren Laufbahn von Bedeutung sind, zusammen zu stellen. Ganz egal ob es Tanzen oder das Jonglieren mit mathematischen Formeln ist, eine Tätigkeit, die Sie leidenschaftlich gerne ausüben, wird immer erfolgsversprechend sein.

Werden Sie sich klar darüber, was Sie gerne machen, welche Fähigkeiten Sie besitzen und wie Sie beides kombinieren können, um eine Anstellung zu finden.

4 Phasen einer Laufbahnplanung:

Selbstreflexion - Wer bin ich? Eine Bestandsaufnahme bereits erreichter beruflicher Qualifikationen und Kompetenzen, aber auch die Bestimmung eigener Wünsche, Interessen und Neigungen. Was sind meine Stärken und Schwächen? Wie sieht mein bisheriger Werdegang aus? Gibt es Situationen, Ereignisse oder Gegebenheiten, die sich immer wiederholen? Was soll in Zukunft anders sein? Wie beeinflussen sich meine beruflichen und privaten Ziele? Bin ich offen für neue Herausforderungen?

Selbstorientierung - Wohin will ich? In dieser Phase überdenken Sie Ihre Möglichkeiten und formulieren schliesslich das angestrebte Ziel. Was sind meine Ziele? Welche Werte sind mir wichtig? Wohin will ich mich entwickeln? Strebe ich einen bestimmten Titel oder Status an?

Selbstmanagement - Was soll ich unternehmen? Jetzt entwickeln Sie Lösungsmöglichkeiten, wie der Besuch einer Weiterbildung oder einen Auslandsaufenthalt zum Vertiefen Ihrer Sprachkenntnisse. Wichtig: konkret und realisierbar. Wo muss ich meine Handlungskompetenz erhöhen? Welche Kurse, Aus- und Weiterbildungen sind notwendig? Welche konkreten Schritte muss ich unternehmen? Wie viel Zeit und Freiraum kann ich investieren?

Selbstmarketing - Wie präsentiere ich meine Stärken? Machen Sie sich Ihre Qualifikationen bewusst, auch wenn diese für Sie noch so selbstverständlich sind. Wie kann ich meine Kompetenzen optimal "vermarkten"? Wie plane ich meine Bewerbungsaktivitäten sinnvoll und zielgerichtet?