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EURES - Europäische Arbeitsvermittlung

Was ist EURES?

EURES ist ein Informationsnetz mit dem Zweck, die Mobilität der ArbeitnehmerInnen innerhalb aller Länder der Europäischen Union (EU) und der Europäischen Freihandelsassoziation (EFTA) zu erleichtern. An das Netzwerk angeschlossen sind die öffentlichen Arbeitsämter, ihre öffentlichen und privaten Partnerstellen sowie die Sozialpartner auf grenzübergreifender Ebene. Die Schweiz ist dem EURES-Netz am 1. Juni 2002 beigetreten.

Was sind die Ziele von EURES?

  • EURES unterstützt Arbeitnehmende und Arbeitgebende, indem es sich für die Entwicklung von offenen Arbeitsmärkten einsetzt. Das heisst, allen Bürgerinnen und Bürgern muss gleichberechtigt der freie Zugang zu den Arbeitsmärkten der Partnerstaaten in Europa gewährt werden.
  • EURES fördert den interregionalen, grenzübergreifenden und europäischen Austausch zwischen Arbeitsangebot und Arbeitsnachfrage.
  • EURES setzt sich dafür ein, Transparenz und Informationsaustausch auf den europäischen Arbeitsmärkten zu verbessern. Dazu stellt es grundlegende Informationen zu den Lebens- und Arbeitsbedingungen in den verschiedenen Ländern sowie zu den Sozialversicherungsfragen der Partnerstaaten zur Verfügung.

Was will EURES Schweiz verwirklichen?

Die Schweiz setzt sich ein für:

  • Den Ausgleich zwischen dem schweizerischen und europäischen Arbeitsmarkt
  • Eine Balance von Arbeitskräfteüberschuss und -mangel
  • Die Gleichbehandlung aller Beteiligten

Die Schweiz bietet dafür:

  • Arbeitsmarktspezialisten, die mit umfassender Information und Beratung Arbeitnehmende und Arbeitgebende bei ihrem Ziel, einen Arbeitsvertrag abzuschliessen, unterstützen
  • Den Ausbau der grenzübergreifenden Zusammenarbeit mit den Nachbarländern

Die grenzübergreifenden EURES-Regionen

Die grenzübergreifenden EURES-Partnerschaften wurden dazu geschaffen, spezifische Probleme im Zusammenhang mit dem Zugang zu freien Arbeitsplätzen und der Mobilität in den Grenzregionen zu lösen. Grenzübergreifende Partnerschaften wurden dort ins Leben gerufen, wo
  • die Zahl der Grenzgänger hoch ist
  • es zweckmässig und notwendig ist, dass die örtlichen öffentlichen Arbeitsämter und gegebenenfalls die Sozialpartner (Gewerkschaften und Arbeitgeberorganisationen) Partnerschaften eingehen
Neben ihren herkömmlichen Aufgaben - Information, Beratung, Arbeitsvermittlung - geben die grenzübergreifenden Organisationen Auskunft über mögliche Berufsausbildungen, helfen Grenzgängern in Fragen der Anerkennung von Diplomen und bieten Informationen an zu allen anderen Fragen, die den regionalen Arbeitsmarkt betreffen.
Die Schweiz ist an drei grenzübergreifenden Partnerschaften beteiligt: Bodensee, TransTirolia und Oberrhein. Zwei zusätzliche Regionen werden gegenwärtig geschaffen.